Guten Tag, People!
Es läuft ein Song von Caroline Polachek ("So hot you're hurting my feelings" falls nicht bekannt - einmal reinhören, bitte!) Die Sonne strahlt, der Himmel ist gnadenlos blau - goals.
In diesem Setting sitze ich nun und möchte über etwas sprechen / schreiben: persönliche Entfaltung! Und: was die Gegner dessen sind. Das ist ein Thema, welches mich seit Ewigkeiten beschäftigt. Man könnte mich also (fast) als Expertin bezeichnen!
In diesem Sinne möchte ich ein paar Fragen in diesem Kontext nachgehen und meine unglaubliche Ex
pertise mitteilen, let's fetz! (sagt man das noch? hat man das überhaupt JEMALS auf ernster Basis gesagt?)
pertise mitteilen, let's fetz! (sagt man das noch? hat man das überhaupt JEMALS auf ernster Basis gesagt?)
Warum ist Selbstentfaltung überhaupt ein erstrebenswertes Ziel?
Natürlich sind Menschen individuell. Außerdem müssen viele andere grundlegende Befürfnisse erstmal gestillt sein, bevor man an die eigene persönliche Selbstentfaltung denken kann.
Meiner Meinung nach ist es aber ein ganz wundervolles Ziel, vor allem, wenn man irgendwo in sich das nagende Gefühl verspürt von: irgendwie lebe ich mich nicht zu 100% aus.
Vielleicht kennt ihr das? Jedenfalls ist es dann vielleicht ratsam mal genauer hinzuschauen und sich Fragen zu stellen.
Was ich mir oftmals denke, sobald es um individuelle Entfaltung der Persönlichkeit geht: jeder Mensch hat doch irgendwo in sich Interessen, Träume und Talente! Es wird vermutlich für jeden irgendwas geben, was einen inneren Spark auslöst, ein kurzes aufflackern, etwas was dazu beiträgt das innere Feuer zu entzünden.
Wieso also diesem Spark nicht nachgehen?
Was einen von der grenzenlosen Selbstentfaltung abhalten kann:
Perfektionismus / Fehler vermeiden wollen:
Ein meiner Meinung nach schädliches Konzept, wenn es darum geht seinen Spark zu finden und vor allem AUSZULEBEN. Wenn ich einen -neuen- Skill erlernen möchte, werde ich Fehler darin machen. Ganz einfach. NIEMAND kommt skilled auf die Welt. Daher ist es nur logisch, dass man am Anfang sowie mittendrin - sogar als Profi Fehler machen wird. Das ist mehr als normal, aber oft kickt der hemmende Faktor vom Perfektionismus rein, der anfängliche Begeisterung und Tatendrang im Keim ersticken kann.
Angst:
Je nachdem, um welche Sache es geht, können (und werden) diverse Änsgte zu Tage kommen. Julia Cameron schreibt in ihrem Bestseller aus den 90ern "The Artist Way" sehr detailreich, welchen Ängsten man als angehender Künstler gegenüberstehen kann. Ein bisschen erschreckend aber auch ein bisschen wichtig, denn nur so kann man sich diesen Sorgen stellen und entsprechend handeln.
Was zum Bespiel Elizabeth Gilbert in "Big Magic" über Ängste im kreativen Kontext schreibt, blieb bis heute in meiner Membrane hängen:
Die Angst DARF im Auto deines Lebens mitfahren. Sie DARF ALLERDINGS NICHT in das Lenkrad greifen, das Radio verstellen oder entscheiden wo es hingehen soll!
Sich verzetteln:
Manche Menschen (unter anderem: me) haben sehr viele Interessen, Wünsche, Ziele, Visionen und vielleicht sogar Talente & Fähigkeiten. Multipassionate People stehen oft zwischen allen Stühlen und wollen einfach nur "den perfekten Job finden der alles vereint."
Es kommt sehr auf die Arten der Themengebiete an, aber sagen wir so: in EINEM Job wird sich vermutlich niemals ALLES verbinden lassen. Daher finde ich es wichtig, seiner Freude zu folgen, aber dies kann in allen Bereichen des Lebens stattfinden. In seiner Freizeit Texte veröffentlichen, neue Ölfarben ausprobieren, einen schwierigen aber lächerlich guten Song auf Gitarre lernen - all dies könnte man in sein Leben integrieren, auch wenn dieses Gefühl im Hintergrund bleibt von: ich werde nie alles machen können.
I could cry - aber vermutlich stimmt das. Man wird nie jedes Instrument spielen können, alle Bibiotheken der Welt leer lesen oder jedes Musikalbum hören, welches einen begeistern könnte.
Eine harte und gleichzeitig erleichternde Erkenntnis! Denn am Ende haben wir in der Hand, was wir konsumuieren, lernen, gestalten und uns reinziehen. Was für eine absurde Freiheit!
Schritte in die eigene, richtige Richtung:
- Es sollten die ganz eigenen Wünsche sein, die man verfolgt - nichts von irgendjemand anderem. Interessen und Talente sind hoch individuell, es ergibt schlichtweg keinen Sinn sich zu vergleichen oder Goals von anderen zu verfolgen.
- Seine Stärken & Schwächen genau auf dem Schirm haben. Vielleicht dazu auch seine engsten und wohlwollendsten Freunde und / oder Familienmitglieder fragen. Manchmal erhellt das den ein oder anderen blinden Fleck.
- Ausprobieren! Nicht jede Idee muss ein Business werden, aaaaaaber vielleicht bringt die Sache einem "einfach nur" Freude und das ist so oder so gold wert.
- Sich den Druck rausnehmen und versuchen mit einer gewissen Leichtigkeit der eigenen Neugier zu folgen.
- Ein bisschen Mut aufbringen ist auch wichtig, vor allem wenn man sich aus seiner Komfortzone rauswagt!
- WIRKLCH wenig Wert auf die Meinung anderer legen - es geht schließlich um das eigene Leben.
Das waren meine vorläufigen Takes zu diesem großem, wunderbarem und vielleicht überwältigendem Thema!
Einen schönen Tag gewünscht,
Vivian
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