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Lieblinge der 70iger - Teil 1

Hallöchen, People!

Heute wirds spannend, denn wir machen eine kleine Reise in ein Zeitalter, in dem musikalisch unfassbar viel passiert ist und die Bandbreite an guter Musik unfassbar groß war. Exactly - die Siebziger! Da es zu dieser Zeit einfach so viele gute Bands, Künstler und Songs gab, werde ich diesen Post in zwei Teile extrahiereren. Dies hier ist der erste. Viel Spaß!

Mein Vater hat in diesem Jahrzehnt, seine Jugend voll ausgelebt und das natürlich nicht einfach so, nein! Er hat die wilden 70iger erlebt, und das mit einem unfassbar großartigem Soundtrack auf den Ohren. Er hat zum Beispiel, noch die Ehre gehabt den, in den 70igern aufgestiegenem Reggae Gott, Bob Marly live zu sehen! Mega.
Als Kontrast zu Marley, ist natürlich eine gewisse schwedische Band zu erwähnen, die immer noch von unglaublich vielen Leuten geliebt wird. Klar, die Rede ist von ABBA. 1972 gegründet, domnierten sie über fast ein Jahrzehnt hinweg die Charts. Damals wurde gesagt ABBA sei eine sehr "saubere" Band. Gemeint damit, ist der auffallend ordentliche, geschmackvolle Stil der vier Bandmitglider, im direkten Vergleich zu anderen Bands der 70iger, die gerne mal mit langen zotteligen Haaren, verschwitzen, abgeranzten Klamotten auf die Bühne traten und den Spirit des Rock vermittelten.
Eine bessere Überleitung zu den Sex Pistols hätte es nicht geben können. Sie haben damals den Punk Rock in Großbrittanien angestoßen und etabliert. Abgesehen


davon, dass die Sex Pistols gar nicht mal so sehr meinem Geschmack entsprechen, haben sie unverkennbar den Punk Rock verändert und geprägt.

Ich möchte in diesem Beitrag allerdings vermehrt auf meine Favoriten aus dem Jahrzehnt eingehen und euch näher bringen, was ich so in den 70igern gehört hätte. 

Fangen wir mit James Brown an, der natürlich schon früher gestartet ist, in den 70igern aber seinen Kracher "Sex Machine" rausgebracht hat. Ein Klassiker, mit einer unverkennbaren Stimme und einem Groove, der einzigartig war. Der Song zeigt sogar zur heutigen Zeit noch so eine Präsenz, dass er auch gerne mal in einer Kaffeemaschinen Werbung verwendet wurde. Why not?

Ein weiterer, absoluter Klassiker, ist natürlich Imagine, von John Lennon. Wie inspirierend der gute Mann war, und über seinen tragischen Tod hinweg, immer noch ist, muss ich wohl nicht erwähnen.
Ein Song über den Frieden und über die Idealvorstellung des Kommunismusses. Lennon wollte sich damals mit dem Song alleridngs nicht politisch positionieren, nur seinem aufrichtigem Glauben an eine bessere, harmonische Welt Ausdruck verleihen.

Kommen wir zu einer Band, die mit Worten kaum beschrieben werden kann. Genau, Queen!
Ich fand Queen schon immer ziemlich großartig, hörte schon lange bevor, der, mit mehreren Oscars ausgezeichnete Film "Bohemian Rhapsody",über die Kinoleinwand flimmerte, ihre Songs.

"Under Pressure" zusammen mit David Bowie, "Its a kind of magic", "Another one bites the dust" oder "Killer Queen" um nur ein paar Beispiele zu nennen, sind unfassbar gute Überbleibsel der 70iger und 80iger. Inwiefern der extrovertierte Frontmann Freddie Mercury zum damaligen Erfolg der Band beigetragen hat ist schwer zu beantworten. Allerdings schrieb er einen Großteil der Hits und über seine Bühnenpräsenz müssen wir, glaube ich, nicht reden.
Trotzdem trug jedes Bandmitglied seinen Beitrag dazu bei, denn Queen war eine Band, in der tatsächlich jeder Songs geschrieben, oder an ihnen mitgewirkt hat. Diese mitreißende, einnehmende Musik wird auch noch in 30 Jahren auf Anklang finden, auch wenn dann Adam Lambert, der bei den aktuellen Konzerten der Band als Frontmann agiert, selbst schon alt ist. Diese Band und ihre Musik wird nie alt.

Als nächstes geht es um einen Song, einer Band, die ich ehrlich gesagt nur so halb auf dem Schirm hatte. The Sweet, mit dem "hübschen Brian Connolly". (Wortlaut meiner Mutter)
Es handelt sich um den mega Songs "Ballroom Blitz", der 1973 veröffentlicht wurde. Ich stehe sehr auf den Anfang:
"Are you ready Steve? Uh-huh
Andy? Yeah
Mick? Okay
Alright fellas, let's go!"
Wenn ein Song SO anfängt, kann er nur gut werden -wie in diesem Fall. Der crazy Gesang von Connolly, gepaart mit dem treibendem Beat und den Glam Rock Elementen - love it.

Nun wird es um eine Persönlichkeit gehen, die mein Vater ebenfalls schon live gesehen hat. Leider war sie auf der Bühne völlig zugedröhnt, und hat dementsprechend ihren Hit "Gloria" nur noch lallend ins Mikro stammeln können. Patti Smith, ist der Name, der charismatischen Musikerin und "Godmother of Punk".
Gloria ist ein Song, in dem es darum geht, dass Patti beginnt, für eine Frau zu schwärmen, allerdings war sie selbst in einer Beziehung mit einem Mann. Wem das noch nicht kontrovers genug ist: Der Mann war bekannt für seine hetero-, wie auch homosexuellen Beziehungen. Patti Smith, wie auch ihr damaliger Partner waren sehr künstlerisch veranlagt, fotografierten und malten sehr viel. Inspiriernde Persönlichkeiten!

Das war erst mal genug Input für den ersten Teil. Seid gespannt auf den zweiten Part!
Habt einen schönen Tag,
Bye!

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