Giant Rooks - Rookery - Album Rezension

 Hello in die Runde!

Was soll ich sagen? Es ist soweit. Wie lange habe ich auf diesen Moment gewartet? SEHR lange. Und mit mir natürlich noch viele, der mitlerweile rießigen Fangemeinde von den Giant Rooks. Am 28. August war es dann ENDLICH so weit. Angekündigt mit großer Argumented Reality Show, am Abend des Release Days. 

Ich hatte das Gefühl schon vor ca. 4 Jahren, als ich über die Rooks das erste Mal bei 1live gehört habe und mich instant verliebt habe. Spätestens beim Free For All Festival im Stapelmoor 2016 war ich dann in love. Das Gefühl, von dem ich spreche war: Die werden mal groß! So RICHTIG groß. Und so ist es gekommen. 
Mit Konzerten in ganz Europa und sogar schon in Amerika etablieren die 5 jungen Männer aus Hamm auf der ganzen Welt eine Fangemeinde. Was diese Fans ausmacht? Einen unfassbar guten Musikgeschmack. Nach zwei offiziellen EPs (New Estate und Wild Stare) gab es schon einen mehr als gelungenen Einblick in das musikalische Können der Band. Aber auch der alte Song Smaland, den man nur bei YouTube findet, ist ein so unfassbar schöner Song, der damals schon  erahnen lassen konnte was die Jungs drauf haben.

Im weiteren Teil werde ich zu jedem Song, des nun erschienenen Albums Rookery etwas sagen. Viel Spaß!                                                                                                             

The Birth of worlds

Der Opener des Longplayers beginnt ruhig, doch avanciert schnell zu einem epischen und sich immer weiter aufbauendem Song, der dem Titel "Geburt der Welten" mehr als gerecht wird. Einer meiner Favoriten!


Watershed

Der schon als Single ausgekoppelte Track Nummer 2, sollte den meisten, regelmäßigen Radiohörern durchaus bekannt sein. Ein föhlicher, mitreißender und melodiöser Song, der sehr zum mitsingen anregt.


Heat Up

Heat Up ist ein Sommersong. Er ist schnell und war für mich ein wahrer Ohrwurm Kandidat. Mit einem coolen Video im Comic Stil und einem fast gerappten Teil von Fred zeigen sich die Rooks von einer anderen, leichtfüßigen aber sehr guten Seite.


Very Soon You´ll See

Mein Favorit - mit einem super interessantem Anfang, der mich irgendwie an Indien erinnert und der, für die Band recht ungewöhnliche Töne anschlägt. Gute Melodien, großartige Energie im Gesang und ein komplett gelungener Song, der sehr anders klingt und dennoch super Mitsing Parts mit sich bringt. Ein mitreißender Refrain und ein energiegeladener Fred.Was will man mehr?


Rainfalls

Sehr ruhig und andächtig und baut trotzdem mit dem sich wiederholenden Text eine gewisse Eindringlichkeit auf. Toller instrumentaler Einsatz.


Misinterpretations

Ein Song, deren Anfang mich eher weniger packte. Gut komponiert, aber der erste Teil kriegt mich irgendwie nicht so. Ab Minute 2:38 baut der Song eine Energie auf, die ich aber komplett fühle. Der Gesang perfekt an die Instrumente angepasst mit einem wunderschönen Ende, welches mich an ganz alte Zeiten der Band erinnert. Ich liebe es.


Silence

Ein starker Song, der mich zum tanzen anregt, Tolle Drums, genau wie der Up Tempo Beat. Kann ich mir beim Konzert als Banger vorstellen, bei dem keiner ruhig bleibt!


What I know is all Quicksand

Dieses Stück war von den vorab- Veröffentlichungen mein Favorit! Der ruhige, dahin schwebende Anfang, der mit starken Drums und Gesang aufgebrochen wird. Eine interessante Melodie, gute Lyrics und ein harmonischer Refrain.


Wild Stare

Klaro, Wild Stare ist ein Mega Hit. Nur hätte ich mich über einen weiteren neuen Song noch etwa mehr gefreut, als über die Tatsache, dass dieser Song von der letzten EP noch auf das Album kommt aber nichtsdestotrotz, ist es ein Energiegeladener und Lebensbejahender Song, der einfach gute Laune macht.


Head by Head

Ein unfassbar gutes Lied. Ich kann mir vorstellen, dass die Giant Rooks damit eine neue Indie- Pop Hymne geschrieben und produziert haben. Ein vielfältiges und sehr mitreißendes Stück Musikgeschichte, zu dem ich ebenfalls tanzen möchte. Wild.


All we Are

Ein goßartiger Song, deren Anfang mir zwar bekannt vorkommt, deren Refrain aber sehr einzigartig ist. Mit einer interessanten Tonalität in der Stimme singt Frederik Rabe die Melodien. Wird ebenfalls seinen Platz in den großen Indie Playlists der Welt finden. Und in denen der Fans. 

Into your Arms

Ich habe am Release Day in einer Rezension gelesen, dass die Band "zu wenig gewagt" hätte. Excuse me! Der letzte Song Into your Arms klingt im ersten Moment zwar wie eine klassische Ballade, allerdings ist sie das nicht. Spätestens als die Stimme von Fred auf einmal mit crazy Auotune Effekten untermalt wird und der Song dadurch auf eine komplett andere Klangebene gehoben wird, wird mir die Aussagen der Rezension unklar. Balladen mit Autotune, die fast in die Cloud Rap Richtung gehen und dabei immer noch wunderschön klingen. Macht das mal nach. :)


Fazit:

Ich bin begeistert. Wirklich. Dass ich diese Band eh schon lange liebe ist ja nun echt nichts neues, aber auch als Nicht - Fan muss man das Album als SEHR GUT anerkennen. Verschiedene Stile, großartig arrangierte Melodien, interessante Texte und einfach 5 super sympathische Dudes. Die haben ihre riesen Karriere nicht vor sich sie sind mitten drin.


Over and Out!

Liebe Grüße!

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