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Kaffee, neue Songs und eine Ode an die Musik

 Hallo Hallo Hallo!

 Blogpost aus dem Februar diesen Jahres:

Disclaimer, bevor es in's Thema geht:

Die aktuellen osteuropäischen, politischen Entwicklungen schockieren nicht nur mich, sondern vermutlich alle, die sich damit befassen und auch nur für eine kurzen Moment die Nachrichten verfolgen. Ich möchte nicht zu viel dazu sagen, außer dass es wichtig ist, trotz allem Wahnsinn ein wenig an sich zu denken und Dinge in seinen Tag einzubauen, die einem gut tun. Mir persönlich tut gerade das schreiben, sowie Musik hören gut - weswegen ich beschloss diesen Post heute zu schreiben. 

Ich glaube, dass jeder mit der Situation sehr unterschiedlich umgeht und das ist okay, denn in solchen Zeiten brauchen wir nicht noch Judgement, in Bezug auf unseren persönlichen Umgang mit dem Horror, der passiert. Schaut euch 24/7 die Nachrichten an oder informiert euch super ausführlich, wenn euch danach ist. Wenn ihr allerdings genau das Gegenteil fühlt, und das zum Beispiel bedeutet: ihr taucht in ein neues Spiel ein, lest ein lustiges Buch oder genießt die musikalischen Neuerscheinungen, dann ist das mega fine. Also gilt auch an dieser Stelle wie bei vielen Dingen: You do you.

Disclaimer Ende.

 

Kurzes Set-Up: Es läuft Midninght Oil, mit "Beds are burning" (fühle ich gerade sehr), mein Release Radar ist im Anschlag und ich habe einen Kaffee intus. Holla die Waldfee, ich bin mindestens so on fire, wie der heutige Release - Friday.

SO viel gute Musik, die auf einem Schlag rauskam. Diese Menge an (wirklich guter) Musik überfordert fast mein Hirn. Aber halt eben auch nur fast. Wenn es zur kompletten Lahmlegung meines Hirns gekommen wäre, könnte ich ja schließlich nicht mehr diesen Beitrag schreiben, deswegen: machen wir mal einen Deep Dive in die aktuellen Neuerscheinungen.

 

Die Spannweite an Genres und Künstler:Innen sowie Bands ist weit. Sie geht von lächerlich fröhlichen Bilderbuch Vibes, über ein Masterpiece von Casper (persönlicher Favorit: Euphoria ft. Teute, like excuse me?) hin zu Florence + the Machine und einer Menge Gänsehaut.

Weiter geht's mit einem kompletten, neuen Album von Tears for Fears!? (Meine Mutter, die in den 80er Jahren the time of her life hatte, freut sich extrem darüber!) 

Aber auch die unbekanntere Indie-Pop Band Roast Apple, hauen nonchalant einen neuen tanzbaren Song raus. (Für alle Fans, von kleinen Indie Bands - Gönnt euch deren (noch) wenigen aber guten Songs.)

Aber auch mein immer größer werdendes Metal Herz dreht ein wenig  am Rad. Bad Omens mit nem komplett neuem, frischen Album? Ja, ja, bitte!

Dieser musikalische Vibe ist einfach großartig und wild, at the same time. Habe ich schon die Cover Version von Beds are burning, von Awolnation und Rise Against erwähnt? Ich sag ja - wild!

Ich muss sagen, dass ich heute einen Tag erwischt habe, an dem ich die ganze Musik absolut FÜHLE. Von Gänsehaut, bis wippenden Füßen und shakendem Kopf. Ich muss einfach sagen, dass mich oftmals nichts mehr erfreut, als gute Musik, von guten Künstler:Innen.

ALERTA - alles was jetzt folgt, wird eine schnulzige Ode, an eine meiner größten Leidenschaften: richtig - Stepptanz!

...

Kleiner Scherz. Musik natürlich. 

Ich höre Musik oft nicht einfach nur, ich FÜHLE häufig ganz viel beim hören von Songs. Das kann ich alle möglichen Richtungen gehen. So emotional gesehen.

 

Hier mal eine kleine Palette von eindrücklichen Beispielen:

Golden von Harry Styles -> Kein fröhliches Gefühl, NEIN: Glück! Dieses Lied löst waschechte Glücksgefühle und dezente Main Character Vibes in mir aus.

KIngdom of Cards von Bad Omens -> Alter, alter, alter. Dieser Song ist von Beginn an stark, aber das Ende. Mir bleibt basically die Luft weg und meine Synapsen können kaum fassen, wie GUT und EPISCH das alles klingt. Lateste Erkenntnis: ich steh auch einfach anscheinend sehr auf Kopfstimmen, bei Männern (das in Kombi, mit Chören? I'm so in).

Wake me Up von den Foals -> ICH MUSS TANZEN. Da gibts schlichtweg keine andere Option.

 

 

Ihr seht also, an dieser minimalen Auswahl von aktuellen gern gehörten Songs, dass jedes Lied eine unterschiedliche Reaktion auslöst, oft eine körperliche oder emotionale. Ich bin unfassbar oft erstaunt darüber, was Melodien, Instrumente und Stimmen bei mir auslösen können. Manche Lyrics, Key Changes, Chöre, Gitarren Soli, Break Downs killen mich SO sehr und lassen mich Gefühle fühlen, die intense bis nach Meppen sind.


Ich liebe einfach alle Ebenen, die Musik mit sich bringt.

Auf Konzerten schwitzen, tanzen und mitgrölen; neue Songs entdecken (vorzugsweise von Indie Bands, die genau 3 monatliche Hörer haben), wild durch die Bude tanzen und drauf scheißen, wie es aussehen könnte, weil damn! Dieser Vibe ist viel zu gut. In Tränen ausbrechen, weil eine Stelle; vielleicht ein schüchternes Klavier im Hintergund, einen komplett mitnimmt; nen mega Flashback haben, weil man den einen Song immer in diesem einen Sommer, mit diesen tollen Menschen gehört hat. (Sommer 2019, I think I'm okay. Grüße gehen raus an Lucy. <3)

 



All diese Moods und noch so viele mehr, die ich weder greifen noch beschreiben kann machen für mich Musik an sich, zu einer krassen Experience. Ich höre nicht einfach 'nen Song, ich bin für ca. 3 Minuten in diesem Lied und fühle so ziemlich alles.

Natürlich ist das nicht IMMER meine Mood, beim Musik hören, aber WENN ich das mal so fühle (und das ist basically heute genau der Fall), dann kann man schon mal 'nen Blog Post mit genau dieser Energy verfassen, denke ich. :-)

 

Ich hoffe jedenfalls, euer Release Radar hat euch auch etwas Freude bereitet. Vielleicht bereitet euch in diesen Zeiten aber auch etwas totally anderen Freude. Vielleicht ein guter Film, ein leckeres Gericht oder eben wirklich Stepptanz.

You do you and that's more than fine.

GaLiGrü,

Vivi

 

PS: Ich höre noch etwas in's neue Bad Omens Album rein und erfreue mich an so viel musikalischer Geniehaftigkeit.


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