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Wolken gucken, ambivertiert sein und unterschwelligen Wonderwall Hass

Hello Hello Hello!

 

Folgender Beitrag ist aus dem November, letzten Jahres :-)

Donnerstag Nachmittag. Ein Song vom neuen Adele Album läuft. ("Oh my god" - definitiv mein Favorit!) Ich liege in meinem Bett und verfasse diese Zeilen, womit wir schon FAST beim Thema sind. Es wird heute ums ambivertiert sein gehen.

"Ambivertiert, whats that?", mag sich der ein, oder die andere nun fragen.

Trifft sich gut, dass ich es euch JETZT erklären werde. Extrovertiert und Introvertiert sind eher bekanntere Begrifflichkeiten, wenn es um die Einordnung von Menschen geht.

Lange Zeit wurde angenommen, dass diese beiden Ausprägungen primär dafür stehen, wie das Temperament der jeweiligen Person sei. Introvertierte Menschen gelten auch heute oft noch als ruhige, zurückhaltenden und in sich gekehrte Personen und Extrovertierte als diejenige, die auf Parties Stimmung machen können und schnell mit Menschen ins Gespräch kommen.
Dies ist auch nicht falsch, jedoch weiß man mittlerweile, dass es bei diesen beiden Extremen auch um die Frage geht, in welchen Situationen Menschen ihre Batterien aufladen können. Eher alleine, zuhause bei einer Tasse Tee und einer Folge der Lieblingsserie oder umgeben von guten Freunden.

Ich finde diese Frage tatsächlich super spannend und bin lange davon ausgegangen dass ich ausschließlich ne extrovertierte Person bin. Viele Aspekte treffen auch auf mich zu. Ich rede lächerlich viel und gern (wenn ich mich wohl fühle), steh extrem darauf, neue Menschen kennenzulernen und verbringe generell gern Zeit mit meinen Freunden und auf Parties, bei denen ich meist recht schnell auch mit fremden Menschen connecten kann.

 

Allerdings sind dies alles keine Dinge, die ich uneingeschränkt den whole day und mein whole life erleben könnte.

Ich habe in den letzten Jahren nämlich immer mehr festgestellt, dass ich es auch HART liebe alleine zu sein. Mir fällt immer etwas ein, worauf ich Lust habe und sei es in Ruhe aus dem Fenster zu schauen und Wolken zu beobachten und die Gedanken schweifen zu lassen. (Gnadenlos beruhigend.)

Ich habe festgestellt, dass ich eine Zwischenform aus Extro- und Introvertiert bin und ich bin mir sicher, es geht super vielen Menschen auch so. Allerdings war mir der Begriff des ambivertierten Menschen lange unbekannt. Es handelt sich dabei auch eher um einen Kunstbegriff, eine Wortneuschöpfung oder auch einen "Neologismus". (Der Deutsch LK macht sich endlich bezahlt, uff.)

Ich steh also drauf, mich stundenlang in guten Büchern zu verlieren, gedankenverloren Bilder zu malen und dabei Musik zu hören, Yoga zu machen oder einfach Animal Crossing zu spielen und mich mit den Bewohnern da anzufreunden. (Grüße gehen raus, an Jolly, meinen Lieblingsnachbarn auf meiner Insel.)

All dies lässt meine Akkus aufladen und erfüllt mich mit Freude. Gedanken sortieren beim Journal schreiben oder Gitarre spielen (und einen neuen Hit lernen, den keiner kennt, da mir WONDERWALL NICHT IN DIE TÜTE KOMMT!) 

Aber eben auch Gespräche mit guten Leuten, Festivals, Konzerte und andere soziale Events finde ich voll gut.

Man könnte sagen, ich vereine "the best of both worlds", um eine große Lyrikerin unser Zeit zu zitieren (Hannah Montana.)

 

Es ist auf jeden Fall eine hilfreiche Info über mich, wie ich Energien wieder aufladen kann und wie viel Zeit für mich ich daher gehend brauche um mich wohl zu fühlen. 

 

Ich geh jetzt wieder Wolken gucken und genieße meine eigene Gesellschaft,

Tüdelü!

Vivus



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